Zeckenschutz für Hunde und Katzen

Nicht nur der Mensch ist ein beliebtes Wirtstier der Zecken. Auch ihre Haustiere sind häufige Opfer von Zeckenstichen.Gerade im Garten freilaufende Hunde und Katzen haben ein stark erhöhtes Infektionsrisiko mit Zeckenkrankheiten. Wie ist dieses zu erklären?
Haustiere bewegen sich im Garten genau dort, wo Zecken sich ,,verstecken”: Die heimische Vegetation des Gartens ist von ca. 25cm Bodenhöhe bis zu 1m über dem Grund betroffen. Auch der Boden selber gehört zum natürlichen Lebensraum der Zecken. Sie warten dort auf ihre Wirtstiere, lassen sich von Grass, Büschen und Sträuchern ,,abstreifen”. Gerade Hund und Katzen halten sich gerne im Dickicht und den Randgebieten des Gartens auf, dort wo die Zeckengefahr im Garten am größten ist.
Es gibt zahlreiche Produkte auf dem Markt, mit denen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze gegen Zeckenstiche schützen können. Viele dieser Produkte sind sogenannte ,,spot-on”- Mittel, das heißt diese werden direkt auf das Fell bzw. die Haut der Tiere aufgetragen oder liegen mit dem Halsband direkt am Körper auf. Abhängig vom angewandten Wirkstoff und der Dosierung ist Ihr Haustier nach der Behandlung zeitweise vor Parasietenbefall geschützt.
Neben diesen direkten Kontaktmitteln gibt es auch Lösungsansätze, mit denen Sie aktiv den Kampf gegen Zecken direkt im eigenen Garten steuern können. Ein Beispiel eines langfristig wirkenden Wirtstier-bezogenen Systems sind Ixogon Zeckenrollen, zudem bieten diverse Biozide-Sprays strukturelle Ansätze gegen Zecken. Ein großer Nachteil beim Gebrauch von äußerlich anzuwendenden Biozioden im Gegensatz zu Wirtstier-basierenden Mitteln ist jedoch, dass Biozide-Sprays im Garten angewandt werden und dort keinen Unterschied zwischen Zecken und nützlichen Insekten machen. Dieser Nachteil spielt bei Wirtstier-bezogenen Produkten keine entscheidende Rolle, da die Zielgruppe der Mäuse direkt erreicht wird.
Hinweis: Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformationen lesen.

